Die Modernisierung von ERP-Systemen ist nicht nur ein IT-Projekt, sondern eine geschäftskritische Transformation. In diesem Beitrag wird aufgezeigt, wie Unternehmen ihre ERP-Migration durch den Einsatz eines digitalen Zwillings strategisch absichern und fundierte Entscheidungen treffen.
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Moderne ERP-Landschaften sind mit Cloud-Anwendungen, Plattformdiensten, Self-Service-Analysen, Process Mining, ESG-Berichtspflichten und KI-gestützten Funktionen so eng vernetzt, dass Mängel in der Datenführung sofort operative und wirtschaftliche Folgen haben. Data Governance ist deshalb keine Randdisziplin des Datenmanagements, sondern eine Grundvoraussetzung für den verlässlichen Betrieb und die strategische Weiterentwicklung von ERP-Systemen.
Nahezu das gesamte betriebswirtschaftlich relevante Wissen eines Unternehmens ist im ERP-System gespeichert. Fehler bei der Übertragung dieses Wissens in eine neue Anwendung gefährden daher nicht nur den Projekterfolg, sondern auch die Handlungsfähigkeit des Unternehmens. Um eine tragfähige Brücke zwischen Quell- und Zielsystem zu bauen, sind eine gründliche Vorbereitung und qualitätsgesicherte Datenmigration unabdingbar.
Das Beispiel der CDQ Data Sharing Community zeigt einen innovativen, kollaborativen Ansatz zum Management von Geschäftspartnerdaten. Durch gemeinsam definierte Qualitätsregeln und Validierung bzw. Anreicherung mit vertrauenswürdigen Datenquellen erleichtert der Ansatz die Anlage und Pflege von Geschäftspartnerdaten. Neben reduzierten Lebenszykluskosten führt die höhere Datenqualität zu weitergehenden Nutzeneffekten in Folge von Prozessautomatisierung, verlässlicheren Analysen und verbessertem Risikomanagement.

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