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Die Fähigkeit generativer Künstlicher Intelligenz (Gen-KI), über die Nutzung leistungsfähiger Large-Language-Modelle (LLMs) menschliche Sprache zu verstehen, komplexe Fragen zu beantworten, Programmcode zu schreiben oder Wissen zusammenzufassen, bietet neue Möglichkeiten für die Automatisierung von Geschäftsprozessen. Die zunehmende Multimodalität der LLMs im Generieren und Interpretieren von Audio-, Bild- und Videodaten eröffnet dabei auch vielversprechende Anwendungsgebiete jenseits von rein textbasierten Aufgaben.

Mit Blick auf den Datenaustausch unterstützen ERP-Systeme Unternehmen seit Jahrzehnten bei der Rationalisierung ihrer zentralen internen Geschäftsprozesse. Zahlreiche dieser Prozesse werden bereits durch den gezielten Einsatz von Künstlicher Intelligenz unterstützt. Technologien im Rahmen von Intelligent Data Interchange (IDI) erweitern hier den Horizont in der Kommunikation nach außen. Der Fokus liegt dabei auf der Kommunikation zwischen Geschäftspartnern und dem automatisierten Datenaustausch – dem Rückgrat moderner Handelsbeziehungen.

ERP-Einführungen sind in der Regel zeitintensive, aufwendige und kostenintensive Projektvorhaben. Trotz hoher Investitionskosten werden im Nachhinein mehr als 50 Prozent der Projekte als wenig erfolgreich oder gar gescheitert beurteilt [1], [2]. Dieser Beitrag zeigt aktuelle Erfolgsfaktoren in ERP-Projekten, die anhand einer im Frühjahr durchgeführten Umfrage ermittelt wurden. Anschließend werden die erhobenen Erfolgsfaktoren einzelnen Projektphasen zugeordnet und vorgestellt.