18. Oktober 2023

ALPHAPLAN bei FINCKE Hygiene- Fachgroßhandel OHG, Bassenheim: Flaggschiffprojekt für einen ganzen Verband

1977 begann die Erfolgsgeschichte der FINCKE-Hygiene Fachgroßhandel OHG. Das Jahr 2018 markierte ein Durchstarten des mittlerweile in zweiter Generation geführten Unternehmens auf zwei entscheidenden Gebieten: Ein neues Firmengebäude samt Lagerlogistik wurde errichtet, und mit einem neuen ERP-System sollten die Geschäftsprozesse den aktuellen und zukünftigen Wettbewerbserfordernissen angepasst werden. ALPHAPLAN-Vertriebsleiter und Prokurist Robert Lüers stellt das Projekt vor.

Frage: Was sind die interessanten Eckdaten des FINCKE-Projekts?

Robert Lüers (RL): Ich könnte jetzt sehr ausführlich werden – aber ok, ich fasse mich kurz. Das wohl herausragendste Merkmal gerade dieses Projekts ist der Flaggschiffcharakter für einen ganzen Verband. Genauer: Für die im Zentralverband High-clean zusammengeschlossenen Unternehmen. 2020 fiel die Entscheidung für
ALPHAPLAN. Geplante Projektlaufzeit 12 Monate, Echtbetrieb schon nach acht Monaten, Budgetüberschreitung von lediglich 5 %.  

Vielleicht sollten wir kurz in Erinnerung rufen, dass das Projekt mitten in die Covid-Pandemie fiel…

RL: …und wir es deshalb mit ungewöhnlichen Rahmenbedingungen zu tun hatten, um es mal neutral auszudrücken. Neben allem, was direkt mit dem Infektionsgeschehen zu tun hatte, wurde die Verletzlichkeit der international verflochtenen Lieferketten durch so eine Pandemie schlagartig deutlich. Das spürte auch die Hygiene-Branche. FINCKE war während der gesamten Zeit im Standardsortiment dennoch lieferfähig. Überhaupt kam einiges zusammen: Seit ERP-Einführung hatte sich die Mitarbeiterzahl um 20 % erhöht, Umsatz und Ertrag stiegen im gleichen Zeitraum um 60 %. Mit dem Altsystem wäre das nicht darstellbar gewesen. Die sprichwörtliche Chance in der Krise konnte FINCKE mit ALPHAPLAN-Unterstützung hervorragend nutzen. 

Wie genau sieht die Lösung bei FINCKE aus?

RL: Auch hier in aller gebotenen Kürze: Das Gesamtsystem mit ALPHAPLAN ERP als Kern vereint eine mobile Lagerlösung mit fünf MDE-Geräten (L-mobile), die L-mobile-Service-App (4. Quartal 2023), einer DMS-Integration (amagno DMS), sowie einen Web-Shop (Shopware 6), TAPI, Microsoft Exchange Integration (Mail-, Termin- und Aufgaben-Integration in ALPHAPLAN) sowie den ERP-Modulen Gefahrgut, Chargen, Lagerplatzverwaltung, Inventur, Versandeinheiten. Eine DATEV-Integration ist ebenfalls vorhanden. 

Zu einem „Flaggschiff“ für eine gesamte Branche gehören natürlich entsprechende Funktionen, die bei FINCKE beispielhaft im Einsatz sind und hier nur kurz aufgeführt werden sollen:

  • Streckenaufträge.
  • Bestellauffüller, Einkaufsoptimierer.
  • Automatische Preisanpassungen (Stichworte Inflation, Energiekostenexplosion).
  • Ship&Debit-Verfahren.
  • Umsatzplanung und Con-trolling.
  • Projektverwaltung.
  • Arzneimittel und Biozide (mit den jeweiligen gesetzlichen Rahmenbedingungen).
  • MHD-Daten (Mindesthaltbarkeit).
  • Gefahrstoffverwaltung und Gefahrguttransporte.
  • MDE-Lösung.

Nach der Inbetriebnahme bei FINCKE starteten ALPHAPLAN-Projekte bei fünf weiteren Mitgliedern des Branchenverbandes, die von den Erfahrungen profitierten. Weitere Verbandsmitglieder stehen für 2024 in den Startlöchern. 

Lassen sich die Nutzeneffekte der ALPHAPLAN-Einsatzes beziffern?

RL: Konkrete Nutzeneffekte ergeben sich zum einen selbstverständlich aus den von der Branche benötigten Funktionen, zum anderen aus der konkreten Anwendung im Unternehmen. Eine genaue Analyse fand zusammen mit dem Kunden anhand folgender Kriterien statt. Ohne hier in Details zu gehen, sei nur ein wichtiger Kennwert für die Auswahl jedweder (strategischen) Investition erwähnt: die Amortisationszeit, gern auch ROI genannt. Und die betrug bei FINCKE weniger als 2 Jahre. Kurz erwähnt seien zudem das spezielle ALPHAPLAN Suchsystem mit Suchassistent, die gesamte ERP-Usability sowie User-Cockpit und Dashboards.

Was lässt sich abschließend zu diesem Projekt sagen?

RL: Dazu lassen wir am besten den Kunden selbst zu Wort kommen, ich zitiere: „Ich habe keine Vorstellung, wie wir das Wachstum von etwa 60 % seit Beginn der Corona-Zeit ohne ALPHAPLAN bewerkstelligt hätten. Neben dem Neubau des Firmengebäudes war das ERP die wichtigste Entscheidung der letzten 10 Jahre.“ (Stephan Fincke, Geschäftsführer der FINCKE-Hygiene Fachgroßhandel OHG) Dem brauchen wir glaube ich nichts hinzuzufügen.

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