Die Gewinner des Innovationspreises Losgröße 1+ wurden am 14.November 2025 im Rahmen des Galaabends zum „Innovator des Jahres“ im Berliner Hilton-Hotel geehrt. Der Preis würdigt herausragende Unternehmen aus der Einzelfertigung, die ihre Produkte oder Projekte effizient, nachhaltig und wirtschaftlich vorbildlich realisiert haben.
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Der ERP-Anbieter ams.Solution beteiligt sich an der Entwicklung einer IT-Plattform zur automatisierten Erfassung des CO2-Fußabdrucks. Im eigenen ERP-System können CO2-Werte pauschal eingegeben und durch die Prozesskette geführt werden.
Der ERP-Spezialist ams.Solution stellt eine KI-Plattform bereit, die komplett lokal – ohne jegliche Online-Anbindung – betrieben wird und damit höchste Datenschutzanforderungen erfüllt. Ziel ist es, sensible Unternehmensdaten vor dem Abfluss in öffentliche KI-Systeme wie ChatGPT zu schützen. Die On-Premises-Lösung ermöglicht eine sichere, semantische Analyse von ERP-Daten und wird vom Bundesforschungsministerium als technologisch wegweisend gefördert. Besonders mittelständische Fertigungsunternehmen profitieren von der Datensouveränität und Compliance mit kommenden EU-Regulierungen im Rahmen des AI Act.
Die durchgängige und am Software-Standard ausgerichtete Prozessabbildung waren bei der Afflerbach Bödenpresserei die Hauptgründe für die Implementierung des Branchensystems ams.erp. Weiterhin wichtig war für den Einzel- und Variantenfertiger der integrierte Produktkonfigurator.
Das ife – Netzwerk für Einzelfertiger lobt auch in diesem Jahr seinen renommierten „INNOVATIONSPREIS LOSGRÖSSE 1+“ aus. Ausgezeichnet werden diverse herausragende Entwicklungen aus dem Bereich der Einzel-, Auftrags- und Projektfertigung. Dies können sowohl neue Produkte und Prozessinnovationen als auch zukunftsweisende Geschäftsmodelle sein, die in den vergangenen zwei Jahren erfolgreich realisiert wurden. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2025. Bewerbungen können über die Website des ife eingereicht werden, über deren Zulassung zur Preisverleihung ein fachkundiges Gremium berät. Die Prämierung findet am 14. November 2025 im Rahmen des Festakts zum Innovator des Jahres der Deutschen Wirtschaft im Hilton Berlin statt.
Mittelständische Produktions- und Engineering-Unternehmen aus dem Umfeld der Losgröße 1+ benötigen eine Datendrehscheibe mit offener Architektur, die in der Lage ist, verschiedenste Datenquellen, Drittsysteme, Maschinen- und Gerätetypen unkompliziert zu integrieren. Denn nur so wird es möglich, Prozesse durchgängig zu gestalten, effizientere Abläufe zu etablieren und Partner, Kunden und Lieferanten einzubeziehen. Flexible, integrationsfähige Plattformen wie ams.erp bilden dabei das Fundament für Vernetzung, Automatisierung und Digitalisierung.
Die wirtschaftliche Entwicklung der heutigen Partzsch Unternehmensgruppe nahm ab Anfang der 1990er-Jahre Fahrt auf. Seitdem ist das 1954 gegründete, zuvor eher handwerklich geprägte Familienunternehmen aus Döbeln von einer reinen Reparaturwerkstatt für elektrische Maschinen und Antriebe zu einem international agierenden Mittelständler mit 550 Beschäftigten und kontinuierlich wachsender Expertise rund um die Instandsetzung, Reparatur, Wartung und Neufertigung von rotierenden elektrischen Systemen aufgestiegen. Um das umfangreiche Projektgeschäft optimal zu steuern, braucht es eine durchgängige Software, die die branchenspezifischen Anforderungen der Losgröße 1+ berücksichtigt und dabei zudem verschiedenste Applikationen integrieren kann. Diese Aufgabe übernimmt bei Partzsch künftig das Multi-Projektmanagement-System ams.erp.
In der gerade erschienenen Trovarit-Studie mit dem Titel „ERP in der Praxis – Anwenderzufriedenheit, Nutzen & Perspektiven 2024/2025“, die das renommierte Aachener Marktforschungsunternehmen im Zweijahresturnus veröffentlicht, liegt die ams.Group mit ihrem Multiprojektmanagement-System ams.erp in vielen relevanten Bereichen über dem Branchenmittelwert.


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Foto: Afflerbach Bödenpresserei GmbH & Co. KG


